Spielbericht

  • Nabburg/Schwarzenfeld II vs. Legendary Boys

    • Sonntag, 05.11.2017
    • 14:30 Uhr
    • Ergebnis: 22 : 25
  • Nachbericht

    Zurück in der Erfolgsspur

    Schwerstarbeit für die HC Legenden gegen die Reserve aus Nabburg/Schwarzenfeld

    (MO) Ach du heiliges Backblech, war das eine harte Nummer am Sonntag in Nabburg. Eigentlich kündigte sich das Unheil schon vor der Abfahrt an, denn selten wurde so zäh untereinander gerungen um überhaupt eine (!) Kiste Bier zu organisieren. Vielleicht sind nicht alle Neuerungen auch Zugewinne und so sollte die Lösung einer elektronischen Spielersitzung Anstelle eines gemeinsamen Landkutschn-Besuchs nochmals überdacht werden.

    Berauscht vom Geruch unseres Mannschaftsverantwortlichen, Philipp Gebhardt, an dessen Gebeinen noch ein halbes Fass Cuba libre vom Vorabend klebte, ging die Sonntagsexpedition auch endlich nach erfolgter Aufnahme einer Kiste Bier ins entfernte Nabburg los. Trotz des langen Aufwärmprogramms durch die viel zu frühe Ankunftszeit gestaltete sich die erste Halbezeit eigentlich ganz nach Geschmack der Legenden. Die enge Turnhalle begünstigte nicht gerade die hoch-überlegene Dynamik und Schnelligkeit der HC-Spieler weshalb häufiger die Brechstange aus dem Rückraum rausgeholt werden musste. Wieder einmal hatte sich übrigens Sascha Wendt vorgenommen nicht den Hallenboden zu küssen, wie man sich jedoch vorstellen kann hatte sich dieses Thema bereits nach wenigen Sekunden schon wieder erledigt. Mit gefühlten 40 Rückraumtoren ging es dann bei einer beruhigenden 9:15 Führung zum Pausentee.

    Tja, und dann hätte man eigentlich auch lieber aufhören sollen. Die Hausherren machten jetzt deutlich mehr Druck, kämpfen und klopften teilweise ein wenig in der Abwehr und die Gäste aus Sulzbach zeigten sich beeindruckt. Hauptproblem waren in dieser Phase die 14 anwesenden Jogi-Löw-Nationaltrainer auf der Sulzbacher Bank, von denen jeder alles selber besser wusste. So waren die Verantwortlichen für die Fehlwürfe schnell ausgemacht: Bei Thomas Stauber fehlte eindeutig der Bauchgurt um Alles zusammen zu halten, Thomas Hartmann hatte seine Schnürsenkel auf der Reha vergessen und Oliver Ott war einfach zu nüchtern zum Handball spielen. Aber da man ja noch einen bestens aufgelegten Magier im Tor stehen hatte, konnte eine stabile Führung mit einigen Toren weiterhin gehalten werden und am Ende spielte auch die Zeit den Gästen in die Karten. Und als es dann endlich zu Ende war strahlte ein 22:25 Auswärtserfolg von der Anzeigentafel. Niemand war in diesem Augenblick glücklicher als Philipp Gebhardt, der jedoch noch nicht so genau wusste ob ein Besuch der Schlemmerwochen am Abend wirklich so eine gute Idee war.

    Ist ja also gerade nochmal gut gegangen, auch wenn sich die HC Legenden zeitweise untereinander eher aufgeführt haben wie eine Horde von pubertierenden, 12-Jährigen Justin Bieber Fans. Nichts desto trotz muss bis zum Topspiel am kommenden Samstag gegen den HC Weiden einiges besser werden, um weiterhin im Kampf um den nächsten Stern mitreden zu können.

    Legenden im Einsatz:
    Güthe, Ruhland (Tor)
    Hartmann 6(1), Stauber 5, Wendt 4(1), Ott 3, Morcinek 2, Klose 2, Laurer 1, Siegert 1, Steiner 1, Gebhardt, Leitgeb, Hausner
    Also irgendwas passt mit den Toren sicherlich nicht, da der Sascha wohl a paar mehr gemacht hat? Interessiert aber wohl eh nur Ihn selber, also was solls... 😀




    Vorbericht

    Zurück in die Erfolgsspur? Noch hat der Trainer das Vertrauen..

    HC Legenden unter Druck bei der Reserve aus Nabburg/Schwarzenfeld

    (MO) So war das nicht geplant. Im DHB Pokal knapp gegen die SG Flensburg/Handewitt gescheitert, in der Champions League gegen den FC Barcelona den Kürzeren gezogen und nun auch noch wankend in der Liga. Noch wurde die Reisleine nicht gezogen.
    Während der Woche sprach die Geschäftsführung des HC Sulzbach nach der denkbar knappen Niederlage beim HV Oberviechtach dem Trainerteam ausdrücklich weiterhin das uneingeschränkte Vertrauen aus, doch Handball ist eben ein kurzlebiges Geschäft.

    Während in Berlin irgendwelche Jamaika- oder Aserbaidschan Koalitionen beraten, grübeln die Verantwortlichen beim HC auch woran es bei der Pleite denn gelegen haben könnte. Sicherlich eine Erklärung könnte die mangelnde Erfahrung auf dem Spielfeld in den schwierigen Phasen gewesen sein, ist doch der ein oder andere Akteur erst während der Woche in das beste Handballalter jenseits der 40+ gekommen. Auch andere, ziemlich verstimmte Stimmen wurden laut, dass einige Spieler sich eher präsentierten, als wären Sie wegen muskulärer Probleme auf einer Reha gewesen anstatt auf der Platte.

    Aber alles Jammern hilft ja nichts und daher heißt es jetzt Mund abputzn und weiter gehts, damit der nächste Gegner wieder nach allen Regeln der Esskunst zerlegt werden kann wie ein Steckerlfisch. Die Aufstellung hierfür ist und bleibt wie immer ein großes Geheimnis das nicht einmal der Herrgott persönlich bislang kennt. Nur eines ist sicher: Eine Spielersitzung in zwei Teilen wird es nie wieder geben.

    Kosten und Mühen wurden selbstverständlich nicht gescheut damit Kind und Kegel neben dem Vorgeplänkel der Seniorenteams am Samstag auch das Highlight beobachten können. So hoffen wir auf zahlreiche Schlachtenbummler am Tag des Herrn, dem Sonntag.

    Beste Grüße,

    Eure Legies.