Spielbericht

  • DJK Weiden vs. Legendary Boys

    • Sonntag, 21.01.2018
    • 18:00 Uhr
    • Ergebnis: 24 : 31
  • Nachbericht

    Konditionelle Vorteile in der zweiten Halbzeit ausgespielt

    Afrikanische Magie führt Legenden zum Sieg

    (Mo) Zuerst einmal ein etwas verspäteter Neujahrsgruß von den Legendaries an alle Interessierten und Nicht-Interessierten des Handballsports, bevor es mit der eigentlichen Erlebniserzählung los geht.

    Fast in Bestbesetzung reisten die ehemaligen Modellathleten des HC Sulzbach am vergangenen Sonntag zur ersten Auswärtsaufgabe des Jahres nach Weiden, um die schwerliche Jagd nach dem nächsten Stern fortzusetzen. Aus unerkenntlichen Gründen versuchte jedoch Thomas Hartmann dieses monströse Vorhaben bereits im Vorfeld zu torpedieren indem er nicht nur eine schwere Handverletzung beim Öffnen einer Bierflasche vortäuschte, nein versuchte er gar die restlich-verbliebenen Sportkameraden mit einem Früh-Dämmer-Nachtshoppen auszuschalten. Nicht so aber mit den trinkerfahrenen Recken aus der Herzogstadt und so machte sich eine mehr oder weniger fitte Mannschaft auf gen Nordosten.

    Da die meisten Akteure den Ball zu Beginn jedoch noch mehrfach sahen, gestaltete sich die Anfangsphase dezent schwierig. Erst als sich langsam der wahre Ball in der Mitte des Sichtfelds herauskristallisierte, und auch noch der Hexer aus Sorghof im Tor mit einigen Paraden glänzen konnte, neigte sich das Pendel so langsam zu Gunsten der Gäste. Angeführt wurden die Jungs aus der Herzogstadt einmal mehr vom schon fast gewohnt bärenstarken Irren auf der rechten Außenbahn, Gerd Steiner, der im zarten Alter von 3 x 20 Jahren seinen fünften Handballfrühling erlebte. So ging es nach einer schwachen Anfangsphase doch noch mit einer drei Tore Führung zum wohlverdienten Pausentee. Leider blieb der best-trainierteste Modellathlet, Jo Laurer, schon nach wenigen Minuten auf Grund von akuter Mangelernährung durch Sojawürste und alkoholfreies Bier auf der Strecke und konnte in der Folge nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen.

    Ein herber Schlag für den HC und vielleicht die Wende zu Gunsten der Hausherren? 'Nein', sagte sich Rückraumhühne Michael Klose und griff in die sprichwörtliche Trickkiste. Genau für solche Situationen war der Ex-Elitesoldat bestens vorbereitet und hatte vorab unter starkem Alkoholeinfluss auf Ebay ein unfassbar hässliches Abbild der afrikanischen Handballgottheit "Zinedine Hondbollo" für teures Geld erworben (siehe Foto: dpa). Nach einem kurzen Stoßgebet nach Oben fasste er sich ein Herz und erzielte mit Hondbollo's Hilfe die nächsten zwei Sulzbacher Tore mit dem klassischen, afrikanischen Dreher. Wie im Rausch schraubten die Gäste nun den Vorsprung Tor um Tor in die Höhe ehe man beim 18:28 Zwischenstand erstmals einen 10-Tore-Abstand herstellen konnte.

    Mit gewohnter Routine und afrikanischer Hilfe spielten die Gäste die verbleibenden Minuten anschließend sicher nach Hause. 24:31 leuchtete es am Ende von der Anzeigentafel und so konnte man zwei weitere Punkte im Meisterschaftskampf auf dem eigenen Konto verbuchen. Freilich waren alle Beteiligten nach der Partie mehr als zufrieden, standen doch gleich drei Kisten Bier zum kühlen Verzehr bereit, nur Gerd Steiner suchte den Fehler natürlich weiterhin bei sich selbst: "Die Mannschaftsleistung war ok, aber das ich die 10 Tore nicht geknackt habe, wird mich für mehrere Wochen wurmen".

    So kennt man Ihn, den Flitzer aus der Kettelerstraße...

    Für die Legenden im Einsatz:

    Mende, Zippe (Tor)
    Steiner 8(3), Morcinek 5, Hausner 4, Klose 4(1), Sehnke 3, Stauber 3, Gebhardt 1, Leitgeb 1, Siegert 1, Ott 1, Laurer, Breu

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