Chronik

Chronik des TV Sulzbachs Abteilung Handball/HC Sulzbach

 

1946 bis 1970 – Große Erfolge im Feldhandball

mehr

Die Chronik des TV Sulzbach verzeichnet für das erste Spiel der neugegründeten Herrenmannschaft im Jahre 1946 zwar eine herbe Niederlage gegen den FC Amberg (4:23 Tore), doch was folgte war ein fast beispielloser, kontinuierlicher Aufstieg der Herzogstädter.

Bereits in der Saison 1948/49 konnte die 1. Mannschaft ungeschlagen die Meisterschaft im Kreis Nord/Amberg erringen, die zum Aufstieg in die Kreisklasse Oberpfalz Nord berechtigte.

Mit diesem erste Erfolg gab man sich im Lager des TV Sulzbach jedoch keineswegs zufrieden. Bereits im Jahre 1953 schafften die Herren, die damals von Karl Siegert trainiert wurden, die Kreismeisterschaft und stiegen in die Bezirksklasse auf. Den größten Erfolg der Handballabteilung in den fünfziger Jahren konnte man im Jahre 1958 unter Trainer Hans Schmer feiern, als die Oberpfalzmeisterschaft vor so namhaften Mannschaften wie Post SV Regensburg, ASV Cham und TS Regensburg nach Sulzbach geholt werden konnte.

Besonders erwähnenswert ist hier sicherlich, dass aus der damaligen Meistermannschaft auch heute noch zwei Spieler, nämlich Günter Raschke und Hans Tobies, bei den Alten Herren manchem Gegner das fürchten lehren. Nach zwölf Jahren gelang im Jahre 1970 wieder eine Oberpfalzmeisterschaft. Mit diesem Titelgewinn unter Trainer Heldrich ging auch die große Zeit des Großfeldhandballs zu Ende und der Trend zum noch schnelleren Hallenhandball, in Sulzbach-Rosenberg sicherlich noch beschleunigt durch die Fertigstellung der Großraumturnhalle am Erlheimer Weg, setzte sich immer mehr durch.

1970 bis 1982 – Eine Macht in der Bezirksliga

mehr

Im Hallenhandball spielte der TV Sulzbach von Beginn an eine dominierende Rolle.

In der Saison 1969/1970 mussten sich die Sulzbacher noch mit einem zweiten Platz zufrieden geben, da das entscheidende Heimspiel gegen den TV Nabburg verloren wurde. Doch in der Spielzeit 1971/72 konnte man mit Trainer Klaus Kreil, dem es gelungen war, eine Mischung aus routinierten Spielern und hoffnungsvollen Talenten zu einer schlagkräftigen Einheit zusammenzuschweißen, den Titel in der Bezirksliga nach Sulzbach zu holen. Die Mannschaft schaffte es in der darauf folgenden Saison sogar, die Meisterschaft zu verteidigen und erstmals in der Vereinsgeschichte in die Verbandsliga aufzusteigen, aber leider konnte die Klasse nicht gehalten werden und das Team musste im Jahre 1974 in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Einen nochmaligen großen erfolg konnten die Herzogstädter in der Saison 1975/76 mit dem Gewinn der Oberpfalzmeisterschaft verbuchen. Das Entscheidungsspiel gegen den SSV Jahn Regensburg konnten die Sulzbacher mit 10:8 Toren für sich entscheiden.

Dank der hervorragenden Jugendarbeit gestaltete sich der Umbruch nach dem Abtritt der „alten Garde“ reibungslos. Trainer Gerd Andörfer, der selbst jahrelang erfolgreich in der 1. Herrenmannschaft gespielt hatte, schaffte mit dem jüngsten Team der Bezirksliga in der Saison 1979/80 die Vizemeisterschaft, und unter Jürgen Hofmann, einen der besten Rechtsaußen der Oberpfalz, konnte man 1982 wieder einmal eine Meisterschaft in Sulzbach-Rosenberg feiern. Die von ihm betreute junge Mannschaft deutete bereits in den Aufstiegsspielen gegen den niederbayerischen Meister Regen, die beiden deutlich gewonnen wurden, ihre Klasse an.

1982 bis 1987 – Verbandsliga Süd – Die Gegner zittern vor dem Gang nach Sulzbach

mehr

Mit gehörigem Respekt vor scheinbar übermächtigen Gegnern startete die Mannschaft, die sich ausschließlich aus ehemaligen Sulzbacher Jugendspielern zusammensetzte, in ihre erste Verbandsligasaison – unberechtigterweise, wie sich herausstellen sollte, denn das phantastische Sulzbacher Publikum (500 Zuschauer waren keine Seltenheit) peitschte die Mannschaft auch gegen so starke Gegner wie etwa TS Regensburg, TSV Göggingen und TSV Unterhaching von Heimsieg zu Heimsieg. Am Ende der Saison konnte das Team auf eine makellose Heimbilanz von 22:0 Punkten zurückblicken. Manfred Meidenbauer, der das Traineramt wie abgesprochen zur Rückrunde übernommen hatte, haderte lediglich mit der Tatsache, dass der zweite Tabellenplatz, der zu Aufstiegsspielen in die Bayerische Oberliga berechtigt hätte, verpasst wurde. Auch in den folgenden Jahren spielten die Sulzbacher, die jetzt durch sehr gute Spieler aus umliegenden Vereinen verstärkt wurden, eine bemerkenswerte Rolle in der Liga. Vor allem der ehemalige ungarische Nationalspieler Laszlo Pelikan (spielberechtigt ab März 1984) verzauberte mit seinen Kabinettstückchen das Sulzbacher Publikum und führte die Mannschaft zu vielen großen Siegen. Als jedoch Pelikan nach einem Abschiedsspiel gegen eine Amberg Stadtauswahl im Jahre 1968 in seine Heimat zurückkehrte und viele Spieler aus beruflichen Gründen ihre Karriere beim TV Sulzbach beenden mussten, war der Abstieg nach der Saison 1986/87 nicht mehr zu vermeiden.

1987 bis 1996 – Harte Zeiten in der Bezirksliga

mehr

Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga Süd musste ein kompletter Neuaufbau durchgeführt werden. Viele junge Sulzbacher „Eigengewächse“ wurden im Laufe der Zeit erfolgreich in die erste Herrenmannschaft integriert. Diese gewiss nicht leichte Aufgabe wurde von den Trainern Pickel Franz, Weiß Christian und Steiner Gerd, die selbst alle in vielen Spielen die Farben des TV Sulzbach getragen haben bzw. noch tragen, mit großem Engagement hervorragend gelöst.

Lediglich nach der Saison 1990/91 musste die Mannschaft den bitteren Weg in die Bezirksklasse antreten, doch erfolgte bereits im darauffolgendem Jahr der Wiederaufstieg. In den Jahren 1993 – 95 wurden die Sulzbacher von Bohumil Krec betreut und durch zwei tschechische Mitspieler verstärkt, so dass sie in beiden Spielzeiten Plätze im vorderen Tabellendrittel belegen konnten.

Die jetzige Saison wird geprägt durch den Kampf um den Klassenerhalt. Klaus Eckl, der seine sehr lange und äußerst erfolgreiche Handballkarriere letztes Jahr beendete und der außer den Senioren auch noch die A-Jugend trainiert, ist um seine Aufgabe sicherlich nicht zu beneiden. Trotz der gegenwärtigen Probleme blickt die Abteilungsleitung sehr optimistisch in die Zukunft, da dank einer hervorragenden Jugendarbeit in den nächsten Jahren viele gute Spieler die Senioren verstärken werden.

1997 bis 2001 – Einbau der jungen Generation, Erstes Intermezzo in der Landesliga, Der Weg nach oben

mehr

In der Saison 96/97 hatte es der damalige Trainer Klaus Eckl sehr schwer. Die in die Jahre gekommenen Sulzbacher Altstars hatten ihren Zenit weit überschritten und die hoffnungsvolle junge Generation der Herzogstädter spielte noch in der A-Jugend, wo man in der bayerischen Oberliga die Farben des TV vertrat. So war man am Ende froh, den Klassenerhalt in der Bezirksliga geschafft zu haben. Nach dem Ausscheiden von Trainer Eckl und dem Karriereende einiger Spieler war man nun endgültig gezwungen den Verjüngungsschnitt in der Mannschaft zu vollziehen.

Dies schwierige Aufgabe wurde Günter Ströhl zuteil, der sich bereit erklärte das Himmelfahrtskommando mit der Jugendtruppe anzugehen. Doch das Glück war den Sulzbachern auch diesmal hold. Mit Gerhard Reinelt und Christian Weigl fanden zwei routinierte Spieler den Weg nach Sulzbach zurück, die der Nachwuchstruppe den nötigen Halt gaben. Aber vor allem die Tatsache, dass sich Klaus Eckl mit inzwischen fast 40 Jahren noch einmal ins Gehäuse der Sulzbacher stellte, machte aus dem potentiellen Abstiegskandidaten plötzlich einen Meisterschaftsaspiranten. Die Jungstars spielten weit über ihrem eigentlichen Leistungsvermögen und schafften am Ende völlig überraschend die Meisterschaft in der Bezirksliga und den Aufstieg in die Landesliga Mitte.

Auch in der Landesliga enttäuschte die Mannschaft unter Trainer Ströhl nicht. Erst im letzten Spiel der Saison verlor man beim direkten Konkurrenten CSG Erlangen II die Punkte und auch den Klassenerhalt. Trotzdem erinnert man sich in der Herzogstadt an einige glanzvolle Auftritte der jungen Truppe gegen so namhafte Gegner wie Eibach, Metten, Cham und Schwandorf, die alle geschlagen werden konnten. Am Ende waren die Sulzbacher Spieler aber dann doch zu unerfahren um im Konzert der Großen zu bestehen.

Nach dem Abstieg in die inzwischen neugegründete Bezirksoberliga holte man mit Guido Bertuccini einen erfahrenen Mann als Spielertrainer. Lange Zeit sollte sein Seilakt als Trainer und gleichzeitiger Spieler auch gut gehen, doch am Ende wurde der TV doch noch eingeholt und wurde Tabellendritter. Trotzdem machten viele Spieler in dieser Saison einen gewaltigen Schritt nach vorne und schürten Hoffnung auf die neue Saison. Neu in dieser Saison waren auch die beiden Tschechen Vojtech und Soukup, die in den nächsten Spielzeiten noch von sich reden machen sollten.

Im zweiten Jahr unter Trainer Bertuccini schaffte der Turnverein ein Novum. Ungeschlagen wurde man Herbstmeister der Bezirksoberliga und war mit deutlichem Vorsprung heißer Anwärter auf die Meisterschaft. Vor allem die jungen Spieler Hartmann, Munker, Andörfer und Brandt konnten nun so langsam ihre Klasse unter Beweis stellen und kamen immer besser in Schwung. Doch in der Mannschaft, die so erfolgreich spielte, kriselte es. Die Chemie zwischen dem Trainer und vielen Spielern stimmte nicht mehr und die Unzufriedenheit der Akteure kam immer häufiger zu Tage. So mussten in der Rückrunde doch einige Schlappen eingesteckt werden, doch der Vorsprung reichte am Ende doch noch für die Meisterschaft und dem damit verbundenen zweiten Aufstieg in die Landesliga. Den Trainer rettete dies aber nicht mehr. Spartenleiter Weiß musste sich wohl oder übel von dem vorbildlichen Sportsmann trenne um Ruhe in die Mannschaft zu bringen.

2002 bis 2004 – TV Sulzbach etabliert sich in der Landesliga

mehr

Wieder war es Günter Ströhl, der das schwierige Amt des Trainers übernahm. Doch diesmal stand ihm mit Gerd Andörfer ein zweiter Mann an der Seite, der ihn mit seiner Erfahrung als Spieler und jahrelanger Trainer von Herren- und Jugendmannschaften unterstützte. Das Abenteuer Landesliga erwies sich aber diesmal als noch schwieriger als vor drei Jahren. Die etablierten Teams hatten mächtig aufgerüstet, während die Mannschaft der Herzogstädter bis auf Neuzugang Christian Rohrbach, fast exakt aus dem Bezirksoberligateam bestand. Bis zur Winterpause konnte man nur magere sieben Punkte einfahren, obwohl man oft mit dem Gegner mithalten konnte und einen guten Handball zeigte. In der Rückrunde kam es dann knüppeldick. Durch Verletzungen einiger Stammspieler und viel Pech fiel man auf den letzten Platz der Liga zurück. Erst in den letzten fünf Spielen rissen sich die inzwischen routinierteren Spieler wieder zusammen und schafften in einem denkwürdigen Duell gegen den TSV Schwandorf doch noch den Klassenerhalt.

In den nächsten beiden Jahren hatten die Herzogstädter dann nichts mehr mit dem Abstieg zu tun. Die Realschulhalle wurde zur fast uneinnehmbaren Festung und die Handballevents am Samstagnachmittag wurden zu einer festen Einrichtung im Kalender der Sulzbacher Sportfans. Bis zu 600 Zuschauer feuerten das Team des Trainergespanns Günter Ströhl und Gerd Andörfer an, das nun zur festen Größe in der Landesliga Mitte avancierte und die Spielzeiten im vorderen Drittel der Tabelle beendete.
Mehr Sorgen als die Erste Mannschaft bereitete den Verantwortlichen der Handballsparte inzwischen aber der schwierige Zustand des Hauptvereins, der kurz vor der Insolvenz stand. So begannen schon früh Überlegungen, in welcher Form der Handballsport in unserer Stadt weitergeführt werden könnte. Obwohl viele Sportarten des TV um die Gunst der erfolgreichen Handballer warben, war sich die Führungsetage der Sparte schnell einig, dass es am besten wäre als eigenständiger Handballclub die Zukunft anzugehen. In einer denkwürdigen Gründungsversammlung im Oktober 2004 machten die Handballer schnell Nägel mit Köpfen und hoben den neuen Verein aus der Taufe. Spartenleiter Christian Weiß wurde natürlich auch zum 1. Vorstand des jungen Vereins gewählt, der fortan Handballclub Sulzbach-Rosenberg heißen sollte.

2005 bis 2009 – Der HC Sulzbach startet durch

mehr

Am 14. Januar 2005 wurde der HC Sulzbach dann auch offiziell als neuer Verein anerkannt. Lange konnten sich die Verantwortlichen des neuen Clubs jedoch nicht mit Festlichkeiten aufhalten, denn der HCS startete jetzt so richtig durch. Waren es in der Vergangenheit hauptsächlich die Herren I, die für die Erfolge sorgten, drängten nun auch andere Mannschaften in den Vordergrund. Den Anfang machte die männliche A-Jugend, die in einer SG mit dem ASV Auerbach seit Jahren zur Spitze des Freistaates gehörte. In der Saison 2004/2005 kam dann die Krönung in Form des Bayerischen Meistertitels, der in Friedberg vor hauptsächlich Oberpfälzer Fans „Heimspiel in Friedberg“ erreicht wurde.

Auch die Erste spielte wieder eine erfolgreiche Saison in der Landesliga, trotzdem nahm das Trainerduo Andörfer/Ströhl nach der Spielrunde 2004/05 seinen Abschied. Nach vielen tollen Jahren wollten die beiden Handballlehrer den Weg frei machen für frischen Wind im Team.

Aber auch anderen Teams drängten sich nun in den Vordergrund. Die von Klaus Eckl betreute Damenmannschaft schaffte nach unendlich vielen Jahren in der Bezirksoberliga endlich den Sprung in die Landesliga mit einer jungen Mannschaft aus lauter Sulzbacher Eigengewächsen.

Die Saison 2005/06 startete der HC Sulzbach mit dem neuen Trainer Edgar Sipos, der für einigen Wirbel in der Herzogstadt sorgte. Zwar kam er mit der Mannschaft gut zurecht, die bis zur Winterpause wieder in der Spitzengruppe der Liga platziert war, doch Probleme mit der Obrigkeit zwangen den Coach zu einem sehr kurzfristigen Ende seiner Tätigkeit beim HCS. Gott sei Dank wurde schnell Ersatz gefunden. Der ehemalige Sulzbacher Kreisläufer Ingo Gömmel übernahm den Cheftrainersessel, den er bis zur letzten Saison mit viel Erfolg besetzte.

Aber auch anderen Teams drängten sich nun in den Vordergrund. Jetzt war es die Reserve, die einen Schritt nach oben machte. Birgit Rohrbach hatte seit einigen Jahren mit der Bildung einer schlagkräftigen Truppe begonnen, die mit dem Aufstieg in die Bezirksoberliga ihren Höhepunkt erreichte.

Die Damen mit ihrem neuen Coach Jürgen Heubeck mussten in ihrer ersten Landesligasaison viel Lehrgeld bezahlen. Am Ende durfte man in die Relegation, die gut begann und schnell endete. Da eine Mannschaft zurückzog, ersparten sich die Mädels weitere Aufregung und konnten auch in der neuen Saison in der Landesliga starten.

In der darauf folgenden Spielzeit 2006/07 passierte dann ausnahmsweise nichts Aufregendes. Die bewährte Trainerriege führte ihre Teams auf sichere Plätze in ihren Ligen. Den größten Schritt nach oben machte dabei sicher die Damenmannschaft. Im letzten Jahr noch im Abstiegskampf, verpassten die Mädels die ersten Plätze in der Landesliga nur sehr knapp. Das lässt auf einiges hoffen.

Die Hoffnung war berechtigt. Trainer Heubeck führte sein Team in der Saison 2007/08 in die Bayernliga. Inzwischen zwar durch einige talentierte Damen aus dem näheren Umfeld verstärkt, aber immer noch mit viel Sulzbacher Esprit, schaffte die Mannschaft die Meisterschaft in der Landesliga Mitte und wurde so zum Stolz des jungen Vereins.

Eine tolle Saison spielte auch die Sulzbacher Erste. Die als Qualifikation für die neu geschaffene zweigleisige Landesliga geltende Runde musste wenigstens als Sechster beendet werden, was das Team von Trainer Ingo Gömmel auch mit Bravour schaffte. Bis kurz vor Schluss war sogar noch mehr drin, doch die entscheidenden Spiele gegen Freising und Roding wurden verloren und so blieb das Husarenstück vorerst verwehrt.

Trainerwechsel auch in der Zweiten. Günter Ströhl hatte sich nach dem Rücktritt von Birgit Rohrbach bereiterklärt die talentierte Nachwuchstruppe ein Jahr zu coachen. Der erfahrene Coach harmonierte gut mit dem Team, das sich weiter in der Tabelle nach oben arbeitete und den Klassenerhalt locker schaffte.

Die Saison 2008/09 war für alle Mannschaften ein Konsolidierungsjahr. Die erste musste sich in der ungewohnten Umgebung der Landesliga Nord erst einmal zurechtfinden und brauchte eine zu lange Anlaufzeit ehe sie ins Rollen kam. Höhepunkt der Saison war dann sicher das Derby gegen den SV Auerbach, der als späterer Meister 1000 Fans in die Krötenseehalle lockte. Dies war auch der letzte große Auftritt von Trainer Ingo Gömmel, der nach über drei erfolgreichen Jahren aus privaten Gründen Platz machte für einen neuen Coach.

Die Damen kämpften verbissen um den Klassenerhalt in der Bayernliga, der aber am Ende, vor allem durch die Unterstützung der Sulzbacher Fans, die längst ihr Herz für die Damen entdeckt haben, doch noch verdientermaßen gelang.

Frischer Wind auch in der Reserve, die mit dem neuen Trainerduo Christian Rohrbach und Oliver Ott wieder eine starke BOL-Runde spielte.

Damen und Herren II gehen mit den bewährten Trainern in die neue Saison und hoffen auf einen weiteren Aufwärtstrend. Die Erste musste auf Trainersuche gehen und fand mit Klaus Küther einen erfahrenen Mann, der die Herzogstädter auf ihrem weiteren Weg, der hoffentlich nach oben zeigt, begleiten wird.