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Event

Mit dem Bus nach Leipzig - HC Sulzbach besucht David Sehnke

In einer lauschigen Runde im HC-Vereinsheim kam vor einigen Monaten die Idee auf, ein Spiel des Sulzbachers David Sehnke zu besuchen. David war zu Beginn der neuen Saison vom HC Erlangen zum TV Hüttenberg in die 2. Handball-Bundesliga gewechselt. Sofort wurde der Spielplan gewälzt, um zu sehen, welcher Termin am passendsten wäre. Man einigte sich recht schnell auf den gestrigen Sonntag, da hier jede Mannschaft im Verein spielfrei war.

Unter Federführung von Marco Forster sollte die Fahrt nach Leipzig gehen, da Hüttenberg an diesem Termin beim Bundesliga-Absteiger gastierte. Die Anmeldungen füllten den Bus von Busfahrer Wolfgang schnell und so machten sich 45 begeisterungsfähige HC-ler auf den Weg nach Sachsen. Ausgestattet mit Getränken der Brauerei Sperber, Backwaren vom Fischerbäck und Würsten aller Art der Metzgerei Zagel war die erste Brotzeit an einem Rastplatz ein kulinarischer Genuss. Die Sulzbacher Musikbox brachte nicht nur die Mitfahrer, sondern auch einige vorbeigehende Damen zum Tanzen.

Angekommen in Leipzig hatten die Handballer noch einige Stunden freie Zeit zur Verfügung, die ob des kalten Novemberwetters mehrheitlich in der Gastronomie verbracht wurde. In der Halle erlebten die Oberpfälzer Gäste eine Atmosphäre, die erahnen ließ, dass der heimische SC DHFK zwölf Jahre ununterbrochen in der 1. Liga spielte. Diesen Fakt und mehr kannten die Mitfahrer spätestens durch ein sehr unterhaltsames Quiz im Bus, das von Thommy Weiß erstellt wurde.

Im Spiel zeigte Leipzig, dass die Mannschaft zu den Aufstiegsfavoriten in der 2. Liga gehört. Nach einem starken Hüttenberger Beginn übernahmen die Gastgeber die Initiative und Stars wie Nationalspieler Franz Semper und die beiden Tschechen Matej Klima sowie der Ex-Kieler Tomas Mrkva im Tor stachen heraus. David Sehnke erhielt viel Spielzeit und war in der zweiten Halbzeit treibende Kraft bei einer Hüttenberger Aufholjagd, die aber letztlich nicht von Erfolg gekrönt war.

Für die Sulzbacher Besucher war das aber nur ein kleiner Wehrmutstropfen, denn David nahm sich nach der Partie trotz des Frusts über die Niederlage viel Zeit für Fotos, Autogramme und Gespräche. Die vielen mitgefahrenen Kinder und Jugendlichen haben hier ein tolles Vorbild aus dem eigenen Verein. Auf der Heimfahrt war noch genügend Zeit, das Erlebte zu diskutieren und so kann man von einem gelungenen Ausflug sprechen, der nach Wiederholung in der mittelfristigen Zukunft schreit.