Herren I vs. HV Oberviechtach
Vorbericht
HC Sulzbach mit Doppelwochenende
Samstag daheim gegen Ovi, Sonntag nach Bruck
Nach dem Herzschlagsieg bei der SG Regensburg 2 würden die Fans des HC Sulzbach gerne etwas durchatmen, doch weit gefehlt: Am kommenden Wochenende kommt es zu einem Novum, wenn die Mannschaft von Trainer Michael Klose gleich zweimal antreten muss.
Ganz regulär ist das Spiel am Samstag um 16:30 Uhr in der heimischen Krötenseehalle. Zu Gast ist der HV Oberviechtach, der sich immer wieder heiße Duelle mit dem HCS geliefert hat. Das Hinspiel war allerdings eine relativ klare Sache für die Herzogstädter, die sich mit 38:30 durchsetzen konnten. Die Mannschaft von Martin Streit befindet sich noch im Abstiegskampf, denn fünf Mannschaften kämpfen darum, am Ende nicht den bitteren zehnten Platz zu belegen.
Dabei gelang am vergangenen Wochenende ein wichtiger und überzeugender Sieg gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld, der aufhorchen lässt und für Sulzbach die Botschaft ist, die Konzentration zunächst erst einmal auf dieses Spiel zu lenken. Erst nach Abschluss gilt es dann den Fokus in Richtung Bruck zu richten. In der dortigen Emmy-Noether-Halle steigt am Sonntag das Top-Nachholspiel des Wochenendes gegen den TV Erlangen/Bruck 2 (Anwurf 13:00 Uhr).
Vor sechs Wochen fiel das Spiel der großen Schneelast auf dem Erlanger Hallendach zum Opfer. Nun ist nicht nur das Wetter, sondern auch die Grundsituation vor dem Spiel eine völlig andere. Die Mannschaft von Trainer Lukas Schalk verlor überraschend einige Spiele und hat sich damit fast aus dem Meisterrennen verabschiedet. Man kann davon ausgehen, dass die stark besetzte Truppe auf Wiedergutmachung aus ist und nochmals ihre wahre Stärke zeigen will.
Im Hinspiel gab es ein Unentschieden und so braucht es für den HCS einen Kraftakt, um dieses schwierige Wochenende zu meistern. Wäre man in beiden Spielen erfolgreich, hätten die Herzogstädter am Folgewochenende beim Derby in Amberg bereits die erste Chance auf die Meisterschaft. Es ist aber ratsam, Schritt für Schritt zu denken, denn das besagte Spiel in Regensburg hat gezeigt, wie schnell der Schuss nach hinten losgehen kann.
