Spielbericht

  • Nabburg/Schwarzenf. vs. Herren I

    • Samstag, 09.10.2021
    • 19:30 Uhr
    • Ergebnis: 31 : 31
  • Nachbericht

    Leistungsgerechtes 31:31-Remis in Schwarzenfeld

    Herren I verbessert, aber noch nicht am Ziel

    So langsam nimmt die Handballszene in der Bezirksoberliga wieder Fahrt auf. In der sehr gut gefüllten Halle in Schwarzenfeld waren vor allem die einheimischen Fans begeistert von der Leistung ihrer Mannschaft, die dem Favoriten aus der Herzogstadt beim 31:31-Remis einen wichtigen Punkt abringen konnte. Die Gäste aus Sulzbach waren zwar lange auf der Siegesstraße, doch am Ende merkte man das Fehlen einiger Stammspieler und so musste die Rohrbach-Truppe nach dem Spiel mit der Punkteteilung zufrieden sein.

    Ohne die verletzten oder verhinderten Smolik, Plößl und Schmidt fehlten dem Coach vor allem im Rückraum die Alternativen und so dauerte es lange bis sich die Gäste einen Vorsprung erspielen konnten. Dabei sah das in der ersten Hälfte schon richtig nach Handball aus, was die Herzogstädter ablieferten. Immer wieder war wurden die beiden starken Außen Patrick Klee und Fabian Wedel gesucht, die eine sichere Bank im Abschluss waren. So bauten die Gäste den Vorsprung bis zur Pause auf 17:14 aus und schienen ihrer Favoritenrolle so langsam gerecht zu werden.

    In der zweiten Hälfte machten die Sulzbacher weiter Druck und beim Stande von 21:16 schien die Partie in die erwartete Richtung zu laufen. Der Knackpunkt kam dann, als die beiden Schiedsrichter den Sulzbacher Abwehrchef Martin Broz mit der dritten Zeitstrafe aus dem Spiel nahmen. Eine glatte Fehlentscheidung, die aber Folgen haben sollte. Ohne den Abwehrchef fehlte nun plötzlich die Sicherheit im Spiel des HCS und die engagierten Gastgeber kämpften sich Tor um Tor heran. Einzig Daniel Luber behielt den Überblick und hielt sein Team als sicherer Strafwurfschütze und Spielmacher in der Partie. Kurz vor dem Ende wurde es dann noch richtig dramatisch. Mit 31:30 gingen die Hausherren erstmals in Führung, die Halle tobte, doch Fabian Rohrbach gelang trotzdem noch der letztlich leistungsgerechte 31:31-Endstand

    HC Sulzbach:
    Müller, Martin (Tor);
    Daniel Luber 8(3), Klee 6, Jonas Rohrbach 5(3), Wedel 4, Fabian Rohrbach 3, Weiß 2, Lesak 2, Johannes Luber 1, Benaburger, Sommer, Sehnke, Broz




    Vorbericht

    Sulzbacher Handballer wollen auch in Schwarzenfeld die Punkte

    Kader komplett - Brust breit

    Nach dem doch etwas holprigen Start im Derby bei der HG Amberg steht für die 1. Herrenmannschaft des HC Sulzbach gleich die nächste Auswärtshürde auf dem Programm. Am Samstag um 19.30 Uhr ist man zu Gast bei der HSG Nabburg-Schwarzenfeld. Gespielt wird in der Sporthalle im Sportpark Schwarzenfeld.

    Die HSG ist in der Saison 2019/20 als souveräner Meister in die BOL aufgestiegen und startete in der Coronasaison 2020/21 mit zwei Siegen, ehe das Virus diese Spielrunde beendete. Viel Bezirksoberliga-Luft konnten die Obepfälzer also noch nicht schnuppern, doch auch die Gegner in der aktuellen Saison wissen nur wenig über die Spielgemeinschaft. Am vergangenen Spieltag waren sie spielfrei und starten so erst mit dem Nachbarduell gegen den HCS in die aktuelle Runde. Bekanntester Name ist wohl Rechtsaußen Basti Blödt, der auch eine gute Zeit in Sulzbach hatte und Trainer Christoph Hayduck, der ebenfalls auf eine Sulzbacher Vergangenheit zurück blickt.

    Bei den Herzogstädtern kehren einige Spieler in den Kader zurück, die letzte Woche verhindert waren, so hat Coach Christian Rohrbach diesmal die Qual der Wahl bei der Aufstellung. Vor allem spielerisch sieht der Trainer nach dem Amberg-Spiel noch viel Luft nach oben, will man dem Anspruch einer Mannschaft gerecht werden, die einen Playoff-Platz anpeilt. Trotzdem sehen sich die Sulzbach natürlich schon als leichten Favoriten in dieser Partie und sollten so mit breiter Brust nach Schwarzenfeld reisen.

    HC Sulzbach:
    Müller, Männl, Martin (Tor);
    Rohrbach Jonas, Rohrbach Fabian, Schmidt, Daniel Luber, Weiß, Sehnke, Wedel, Benaburger, Lesak, Broz, Smolik, Klee, Plößl, Johannes Luber