Spielbericht

  • Herren I vs. TV Helmbrechts

    • Samstag, 01.12.2018
    • 18:00 Uhr - Krötensee
    • Ergebnis: 29 : 23
  • Nachbericht

    29:23 Pflichtsieg gegen Helmbrechts

    Starke Phase reicht gegen schwache Füchse aus Oberfranken

    Einen dringend nötigen 29:23 Pflichtsieg schafften die Sulzbacher Handballer am Samstagabend gegen den Tabellennachbarn aus Helmbrechts. Dazu reichte der Rohrbach-Truppe eine starke Viertelstunde in der ersten Halbzeit, doch insgesamt waren die beiden Punkte das mit Abstand Positivste in einem eher durchwachsenen Landesligaspiel.

    Der Beginn war sehr zerfahren. Eine schnelle 4:1-Führung der Gastgeber brachte keine Ruhe ins Spiel und so musste Trainer Christian Rohrbach sein Team Mitte der ersten Halbzeit beim Stand von 6:5 neu justieren. Jetzt lief es besser. Gegen die sehr defensive Gästeabwehr wurde nun der Weg nach Außen gesucht, wo sich die Akteure Kristian Forster, Benni Termer und Jakob Stiegler als sehr treffsicher zeigten. Der starke Torhüter Martin Feldbauer gab den nötigen Rückhalt und da die Truppe nun auch als Kollektiv funktionierte war der Erfolg zur Halbzeit schon in trockenen Tüchern (17:9). Bei den Gästen zeigte nur Rückraumschütze Maximilian Berthold Landesligaformat, zu wenig um die Gastgeber in dieser Phase zu gefährden.

    Nach einer entspannten Pausenansprache machten die Gastgeber noch zehn Minuten Druck (22:12), doch danach fehlte angesichts des klaren Vorsprungs die Konzentration in den Aktionen der Herzogstädter. Der Coach nutzte nun die Gelegenheit um seinen Reservisten Spielzeit zu gönnen. Das, aber auch eine Vielzahl von Zeitstrafen senkte das Niveau der Partie doch entscheidend. Die „Füchse“ aus Helmbrechts durften noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und so war der 29:23-Erfolg am Ende eher schmeichelhaft für den Tabellenletzten, der schweren Zeiten entgegen geht.

    Die Sulzbacher hielten durch diesen Arbeitssieg zumindest Kontakt zu den rettenden Plätzen und wollen in den letzten beiden Spielen des Jahres noch den einen oder anderen Zähler einfahren. Dann ist in der Rückrunde noch alles drin.

    HC Sulzbach:
    Feldbauer, Männl (Tor);
    Rohrbach 7(3), Forster 6, Termer 6(1), Stiegler 3, Dujcak 2, Daniel Luber 1, Jiri Fort 1, Kobylan 1, Klee 1, Plößl 1, Wiesent, Pavel Fort

    Bericht: cwh



    Vorbericht

    Kellerduell gegen den TV Helmbrechts

    Sieg gegen das Schlusslicht ist Pflicht

    Nach der Pause durch das Pokalwochenende startet die Landesliga in die Schlussphase der Vorrunde. Der HC Sulzbach empfängt am Samstag um 18.00 Uhr in der Krötenseehalle den TV Helmbrechts und für beide Teams geht es fast schon um alles. Nur der Sieger in diesem Kellerduell des Vorletzten gegen das Schlusslicht aus Oberfranken hält Kontakt zu den rettenden Plätzen, während der Verlierer erst einmal weg vom Fenster ist. Die Herzogstädter gehen als Gastgeber und mit einem Punkt Vorsprung als leichter Favorit in diese so wichtige Partie und wollen diesen psychologischen Vorteil auch nutzen.

    Das die Mannschaft aus Helmbrechts nach dem starken 7. Tabellenplatz im Vorjahr diesmal voll im Abstiegskampf stehen liegt wohl vor allem am Weggang des Superstars Stefan Wopperer. Den Torschützenkönig der Landesliga in der vergangenen Saison zog es zum Bayernligisten Bayreuth und fehlt dem Team von Spielertrainer Niki Aust an allen Ecken und Enden. So dauerte es bis zum vergangenen Spieltag, ehe die Franken den ersten Saisonsieg gegen den HSV Hochfranken eintüten konnten.

    Recht viel besser sieht es aber bei der Rohrbach-Truppe auch nicht aus. Zumindest erkennt der Coach eine ansteigende Formkurve bei seinem Team und hofft, dass mit Adam Stryc und Jakob Stiegler zwei Schlüsselspieler nach der kurzen Pause wieder zur Verfügung stehen. Doch ganz egal, wer am Samstag auflaufen kann, ein Sieg in diesem Kellerduell ist Pflicht. Vier Punkte aus den letzten drei Spielen vor der Winterpause sind das erklärte Ziel, alles andere wäre schön geredet.

    HC Sulzbach:
    Feldbauer, Männl (Tor);
    Luber, Forster, Stryc, Jiri Fort, Dujcak, Plößl, Kobylan, Stiegler, Rohrbach, Ströhl, Klee, Wiesent

    Bericht: cwh