Spielbericht

  • TSV 1861 Mainburg vs. Herren I

    • Samstag, 09.03.2019
    • 18:00 Uhr
    • Ergebnis: 29 : 27
  • Nachbericht

    Nichts Neues vom HCS

    Gewohnte Auswärtsschwäche bringt 27:29-Niederlage in Mainburg

    Nichts Neues gibt es von den Auswärtspartien des HC Sulzbach zu berichten. Eigentlich nicht schlechter als der höher eingeschätzte Gegner, halten die Herzogstädter die Partien nahezu über die gesamte Spielzeit offen, um dann in der entscheidenden Phase kollektiv zu versagen. So geschehen auch wieder in Mainburg, wo die Niederbayern am Ende einfach die Körner drauflegen konnten, die den Oberpfälzern fehlen. Mit dem 29:27-Erfolg drehten die Mainburger exakt das Hinspielergebnis und stürzen die Sulzbacher Cracks noch tiefer in den Abstiegsstrudel.

    Die erste Hälfte sah zwei Teams, die erschreckend schwach in der Abwehr, aber umso effektiver im Angriff agierten. Ein gefundenes Fressen für einen Alleskönner wie Filip Dujcak, der meist als Spielmacher fungierte und hier nicht zu halten war. Jiri Fort mit einer starken Anfangsphase und ein treffsicherer Jakob Stiegler auf Rechtsaußen reichten um das Spiel mit offenem Visier bis zur Pause ausgeglichen zu halten (18:17).

    In der Halbzeitpause erklärten die Trainer dann ihren Jungs, dass Handball auch mit einer Abwehr gespielt werden kann und so wurde es nun etwas ruhiger in der Halle. Die Gastgeber legten nun meist zwei bis drei Tore vor, doch Sulzbach blieb dran und schaffte immer wieder den Anschluss. Dabei kaschierte ein nun stark haltender Martin Feldbauer im Tor die langsam einsetzende Abschlussschwäche der Herzogstädter Angreifer. Zehn Minuten vor dem Ende war man auf ein Tor dran (24:23) und alles wäre noch möglich gewesen. Doch dann kam es wie es immer kommt, das Team von Trainer Christian Rohrbach versagte reihenweise frei vor dem Tor und die cleveren Gastgeber bedankten sich dafür mit den spielentscheidenden Treffern zum 29:27-Endstand.

    HC Sulzbach:
    Feldbauer, Männl (Tor);
    Dujcak 9, Stiegler 5, Jiri Fort 3, Rohrbach 2, Daniel Luber 2, Forster 2, Ströhl 2, Plößl 1, Meta 1, Hausner, Johannes Luber

    Bericht: cwh



    Vorbericht

    Außenseiter in der Hallertau

    Mainburg im Flow - Sulzbach gibt noch nicht auf

    Sechs bzw. neun Punkte Rückstand auf die nächsten höher platzierten Gegner haben die Sulzbacher Handballer nun bereits, da fragt man sich schon mal: “War es das schon?“ Nun ja, es gibt natürlich rosigere Aussichten, aber es gab auch schon Jahre, da sind nur zwei Vereine abgestiegen aus der Landesliga, auch eine Relegation ist noch möglich und so sollten die Jungs von Trainer Christian Rohrbach die Flinte nicht zu früh ins Korn werfen. Die nächste Möglichkeit um wieder etwas Morgenluft zu schnuppern haben die Herzogstädter am Samstag um 18.00 Uhr in der Hallertau, wenn man in der Mittelschulhalle in Mainburg (Ebrantshauser Str. 68) zu Gast beim dort heimischen TSV Mainburg ist.

    Einfach wird es gegen den Tabellenzwölften aber nicht, sind die Niederbayern doch in den letzten sechs Spielen nur vom souveränen Spitzenreiter aus Heidingsfeld geschlagen worden. Seit der Ex-Landshuter Dominik Abeltshauser nach anfänglicher Verletzungspause an Bord ist, starteten die Mainburger eine beeindruckende Aufholjagd und haben nun den Anschluss ans Mittelfeld der Liga geschafft. Diesen Flow wollen die Gastgeber auch gegen den Außenseiter aus der Oberpfalz nutzen und rechnen fest mit einem klaren Sieg gegen die zuletzt so gebeutelten Sulzbacher.

    Aber auch die Herzogstädter wollen noch einmal durchstarten. Wenn es diverse Dienstpläne zulassen kann der Trainer auf seinen zurzeit besten Kader zurückgreifen. Auch Filip Dujcak dürfte nach seiner Verletzung wieder mit von der Partie sein. Wie wichtig der Slowake ist, hat man im letzten Heimspiel gesehen. Trotzdem bleibt der HCS natürlich der Underdog in dieser Partie, da hilft auch der knappe Heimsieg im Herbst gegen eine stark ersatzgeschwächte Mainburger Mannschaft nichts.

    HC Sulzbach:
    Feldbauer, Männl (Tor);
    Luber, Jiri Fort, Dujcak, Stiegler, Mignon, Forster, Klee, Rohrbach, Ströhl, Plößl, Hausner, Meta

    Bericht: cwh